Sächsische Schweiz – Malerweg von Pirna nach Bad Schandau

2007 wurde der Malerweg zum schönsten Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet. Aufgeteilt ist er in 8 Etappen zu je 12-18km.

Die letzten Jahre bin ich bereits einzelne Etappen gewandert, jetzt hatte ich den sportlichen Anreiz eine Tagestour zu machen und das schöne Herbstwetter zu nutzen.
Startpunkt war die Bushaltestelle Pirna Liebthal von wo aus es nach Altendorf ging. Da der letzte Bus nach Bad Schandau schon abgefahren war, musste ich noch ein paar km anhängen.


Weitere Informationen zum Malerweg

Erster Teil – Deutscher Donauradweg

Jetzt kommt doch noch der erste Teil meiner Radwanderung.😉

Meine Etappen in Deutschland:

Triberg – Donaueschingen

60km ging es durch den Schwarzwald. Auf ruhigen Straßen und Waldwegen mit längeren Anstiegen und einer steilen Abfahrt. Eine schöne Landschaft entschädigt für die Mühe.

Übernachtet hatte ich auf dem Campingplatz am Riedsee. Saubere Sanitäranlagen, aber mit meinem Zelt stand ich ziemlich alleine da. Ein Großteil war Dauercamper oder mit dem Wohnmobil unterwegs.

Donaueschingen – Sigmaringen (94 km)

Auf der zweiten Etappe ging es an der Donauversickerung bei Immendingen vorbei. Durch den hohen Wasserstand bekam man aber nicht viel davon mit. In Tuttlingen nahm ich eine falsche Abzweigung und fuhr anstatt des Donauradweges 4-5 km irgend einen Fernwanderweg. An einer Kreuzung begegnete ich einem älteren Herren auf seinem Klappfahrrad, der mir seine skurriele Geschichte über seine Wrestlerkarriere in Japan, Kanada und der restlichen Welt erzählte. Im Nachhinein bedauere ich es, keine Fotos von meinen Begegnungen gemacht zu haben😉. Wie dem auch sei, im gemütlichen Tempo zeigte er mir den richtigen Weg zurück, wofür ich sehr dankbar war.

Weiter ging es durch das herrliche Donautal, vorbei an zahlreichen Burgen nach Sigmaringen.

Sigmaringen über das Blautal nach Ulm (110 km)

Um die 30 Grad und kräftig Gegenwind, dazu bis Ehingen die ein odere andere Steigung. In Ehingen gibt es die Möglichkeit durch das Blautal (ursprünglich floss die Donau durch diese Landschaft) nach Ulm zu fahren, wofür ich mich dann auch entschied. Das Highlight war an diesem Tag der Blautopf. Ca. 21m tief fördert die Karstquelle zwischen 310l/s – 32.000 l/s.

In Ulm konnte ich in ner netten WG couchsurfen und am Abend im Biergarten den Viertelfinaleinzug der deutschen Nationalmannschaft verfolgen. Die Ulmer haben es nach dem Spiel auf dem Rathausplatz ziemlich krachen lassen.

Ulm – Donauwörth (95 km)

Am Vormittag stand noch Sightseeing in Ulm an. Sehr schön ua. das Fischerviertel. Ruhig ging es nach Donauwörth, wo ich mir ein Zimmer leistete. Dort war es leider weniger ruhig, dafür gab es aber am nächsten Morgen ein schönes Frühstück.

Donauwörth – Kelheim (110 km)

Gut gestärkt ging es zuerst nach Neuburg. Ein paar km vor dem Ort zeigte mir ein Montainbiker einen Schleichweg, der zu einem Dammweg an der Donau führte. So konnte ich mir 2 Steigungen ersparen und hatte einen schönen Blick über die Donaulandschaft. Weiter durch Ingolstadt zum Kloster Weltenburg, einer Touristenhochburg.

Dort nahm ich das Schiff nach Kelheim (Kostenpunkt ca. 8€), gut geeignet um den Donaudurchbruch zu bestaunen. Etwas außerhalb von Kelheim sei der „Campingplatz am Bauernhof“ empfohlen ( http://www.camping-bauernhof.de/ ). Sauber und in netter Atmosphäre. Zum Frühstück werden eigene Erzeugnisse angeboten (Milch, Eier, Wurst…).

Kelheim – Bogen (100km)

Meine erste Pause machte ich an diesem Tag in Regensburg. Die Hitze bewegte mich aber schnell zur Weiterfahrt. Kurz nach Regensburg nahm ich die Mühe in Kauf, den „Ehrentempel“ Walhalla zu erklimmen, von wo aus man einen schönen Ausblick genießen kann. Etwas in Verzug geraten ging es noch nach Bogen, wo ich mir abermals ein Zimmer mietete (www.pension-schreiber.com; moderne Einrichtung, gutes Frühstück, guter Preis). Ein schöner ruhiger Ort.

Bogen – Passau (85km)

Die letze Etappe auf deutschen Boden legte ich ohne Pause zurück, um rechtzeitig zum Anpfiff des Spieles Deutschland – England vorm Fernseher zu sitzen. Wie wir inzwischen wissen, hatte es sich gelohnt😉.

Begeisterung Sport

Eindrücke des letzten Wettkampftages EM 2010 in Barcelona/ Deutsche Mannschaft:

Völlig überraschend gelangen Matthias de Zordo zwei Würfe, mit denen er hinter dem Norweger Andreas Thorkildsen 2ter wurde.

Christian Reif schaffte es sogar zu einer Goldmedaille. Man beachte die Freude nach dem Sprung😉. Eine weitere klasse Athletin wird am Ende kurz eingeblendet. Ariane Friedrich, sie polarisiert, versteht sich zu motivieren und uns zu unterhalten.

Zum zweiten Mal innerhalb von knapp 2 Monaten wurde mir mein Fahrrad gestohlen. Was für ein Pech, oder sollte man sagen unvermögen?! Ich werde mein Sicherheitsdenken noch stärker in den Vordergrund rücken müssen. Glück im Unglück. Es geschah nach der Tour.

Zwischenstand

Am Dienstag werde ich Deutschland Richtung Österreich verlassen. Bin heute in Passau angekommen und werde morgen den ersten freien Tag einlegen und die Stadt besichtigen.

Den Blog werde ich erst nach meiner Reise aktualisieren, da es mir jetzt zu viel Arbeit macht.😉